zum Inhalt springen

Projekte aus der Fachgruppe

Die Informationen zu den Projekten werden laufend ergänzt

HEKS-Thurgau

FG01. Kinderwagenkaffee – Kleine Räder, grosse Begegnungen

HEKS-Thurgau: Mit dem vorbereiteten Kinderwagen, der Kaffee, Informationsmaterialien und ein kleines Spielangebot für Kinder enthält, wird die geplante Route zu verschiedenen Spielplätzen oder Treffpunkten gegangen. Unterwegs werden Familien angesprochen und zu einem Austausch bei Kaffee eingeladen. Interessierte Eltern können sich informieren und Flyer von verschiedenen Fachstellen mitnehmen. Die eingeladenen Personen mit Flucht- oder Migrationserfahrung unterstützen dabei den Austausch und helfen, mit anderen Familien ins Gespräch zu kommen.

HEKS-Thurgau

FG02. Über den Tellerrand – Ein Tisch für alle

HEKS-Thurgau: Ziel ist es, Menschen, die sich zuvor nicht kannten, über das gemeinsame Kochen und Essen miteinander in Kontakt zu bringen. Pro Projekttag nehmen ca. 12 Personen teil, 2-3 anleitende Personen mit Flucht- oder Migrationserfahrung und bis zu 10 weitere Teilnehmende, die sich jeweils anmelden. Im Voraus ausgewählte Gerichte werden in Gruppen mit jeweils einer anleitenden Person gemeinsam zubereitet. Anschliessend setzen sich alle Teilnehmenden an einen gemeinsamen Tisch und essen die zubereiteten Speisen gemeinsam.

Alzheimer Thurgau

FG03. Demenzfreundliche Gemeinde Thurgau

In einer demenzfreundlichen Gemeinde wohnen Menschen mit Demenz in der Regel länger zu Hause und ihre Angehörigen bleiben trotz der hohen Belastung durch die Pflege und Betreuung gesund. Sie bleiben gemeinsam Teil des gesellschaftlichen Lebens der Gemeinde.
Alzheimer Thurgau begleitet die Thurgauer Gemeinden bei der Analyse der IST-Situation bezüglich Demenzfreundlichkeit und beim Erstellen und Umsetzen eines Massnahmensplans hin zu einer demenzfreundlichen bzw. demenzfreundlicheren Gemeinde.

Infostelle Arbeit

FG04. Solidarisch gegen Gewalt – Sicherheit durch gemeinsames Intervenieren

Das Projekt «Solidarisch gegen Gewalt» der Infostelle Arbeit richtet sich insbesondere an Frauen und verbindet theoretisches Wissen mit praxisnaher Selbstwirksamkeit. Der Pilotkurs fokussiert sexuelle Belästigung im Arbeitskontext sowie im privaten Umfeld und vermittelt konkrete Handlungsmöglichkeiten für Betroffene und solidarisch handelnde Personen. Durch einen kombinierten Ansatz aus Wissensvermittlung, Selbsthilfe und praktischen Übungen werden Sicherheit, Zivilcourage und gegenseitige Unterstützung gestärkt. Die theoretischen Inhalte werden durch einen Kurzinput (30 Minuten Juristin) sowie einfache Selbstverteidigungstechniken ergänzt (30 Minuten Kursleitende Selbstverteidigung).

Glocalmeets

FG05. Glocalmeets – Integrations- und Mentoringprojekt im Kanton Thurgau

Glocalmeets hat das Ziel geflüchtete Menschen beim Ankommen in der Gesellschaft vom Kanton Thurgau zu unterstützen und ihre soziale Integration zu fördern.
Kern des Projekts sind Tandems zwischen freiwilligen Integrationspartner:innen und Geflüchteten. Die Integrationspartnerschaften helfen beispielsweise bei:
• Orientierung im Alltag in der Schweiz
• Sprachpraxis und sozialem Austausch
• Zugang zu Arbeit, Ausbildung oder Behörden
• Aufbau eines lokalen Netzwerks
Die Organisation verfolgt einen „glocalen“ Ansatz – also die Verbindung von lokalem Engagement mit globaler Solidarität. Insgesamt arbeitet Glocalmeets daran, Menschen mit Fluchthintergrund mehr Selbstständigkeit, Resilienz und gesellschaftliche Teilhabe zu Ermöglichen.

SRK-Thurgau

FG06. Tag der Kranken

SRK-Thurgau: Der «Tag der Kranken» ist eine jährlich stattfindende Aktion im Thurgau, bei der kranken und betagten Menschen mit kleinen Gesten Aufmerksamkeit geschenkt und ein Zeichen der Solidarität gesetzt wird. Die Aktion wird von Bewohnenden wie auch von beteiligten Institutionen sehr geschätzt, teilweise drücken Bewohner:innen ihre Freude sogar mit persönlichen Dankeskarten aus. 2025 verteilten 19 Freiwillige gemeinsam mit zahlreichen Institutionen rund 4’500 Schokoladeherzen im ganzen Kanton. Seit der Corona-Pandemie ist die Zahl der Freiwilligen jedoch zurückgegangen, während Besuche vermehrt durch Institutionen selbst erfolgen.
Als Weiterentwicklung eines bestehenden, kantonal etablierten Projekts wird der «Tag der Kranken» deshalb neu ausgerichtet: Persönliche Begegnungen sollen wieder stärker in den Mittelpunkt rücken, zusätzliche Organisationen vernetzt, neue Freiwillige mobilisiert werden und nicht zuletzt soll das Lindt-Schoggiherz durch ein anderes Präsentli möglichst Made im Thurgau, ersetzt werden. Damit stärkt das Projekt gezielt das solidarische Handeln im Kanton Thurgau, fördert die Zusammenarbeit verschiedener Akteur:innen und trägt zur nachhaltigen Weiterentwicklung der Freiwilligenarbeit bei.